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Aktuelle Meldungen

  • Eigene gesunde Zähne, vor allem im Alter, sind von unschätzbarem Wert. Viele sehen das genauso. Untersuchungen belegen, dass das Bewusstsein für eine gute Mundgesundheit und die damit verbundene Allgemeingesundheit seit einigen Jahren steigt. Um sie zu erhalten, wird mehr und mehr auf Präv...

  • Obwohl Milchzähne ausfallen, ist Prophylaxe ab dem ersten Zahn für die Gesundheit nachfolgender Zähne wichtig: Bei Kindern mit kariösen Milchzähnen steigt das Kariesrisiko an bleibenden Zähnen. Eltern sollten schon bei Babys auf richtige Pflege achten und ab dem ersten Zahn gezielte Maßnah...

  • Egal, ob geschäftlich oder privat – den meisten Erfolg haben Menschen, die ihrem Gegenüber mit gesunden und gepflegten Zähnen freundlich zulächeln. Dies bestätigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid. Für 85 Prozent der Befragten sind gesunde und gepflegte Zähne das wichtigst...

  • Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig, denn sie dienen zur Vorbeugung von Erkrankungen. Wie ernst die Deutschen die Chance auf medizinische Früherkennung nehmen, hat das Gesundheitsportal apotheken-umschau.de in einer aktuellen Umfrage untersucht. Der Studie zufolge ist die zahnärztliche Kar...

  • Egal, ob Single-Haushalt oder Großfamilie: Bei Oral-Prevent lohnt sich die Bestellung jetzt richtig! Ab sofort entfällt der Mindestbestellwert von 30 Euro auf alle Prophylaxeprodukte. Die im Webshop angebotenen Produkte können nun nach Lust und Laune in großen oder kleinen Mengen bestellt ...

  • Damit das Neue Jahr mit gesunder Zahnpflege begonnen werden kann, hat Oral-Prevent ausgewählte Angebote aus seinem Kindersortiment gesenkt. Von der Babyzahnbürste mit praktischem Beißring über die altbewährte Kinderzahnbürste bis hin zur lustigen Blinky-Lernzahnbürsten mit Drei-Minuten-Bli...

  • Interdentalbürsten gehören zur täglichen Zahnpflege wie das Zähneputzen. Doch wohin mit den kleinen Bürstchen? Bisher mangelte es oft an einer geeigneten Aufbewahrung, die darüber hinaus auch hygienisch sein soll. Hier schaffen die neuen Badständer von Oral-Prevent Abhilfe. Klein, handlich...

  • Analge Ject - Injektionssystem für dentale Lokalanästhetika unverbindlich testen

    Zahnärzte kennen die Frage vor der Verabreichung lokaler Anästhetika zur Genüge: „Tut das weh?" Für eine effektive und schmerzreduzierende Lokalanästhesie gibt es bei Dental-Prevent erstmalig in Deutschland d...

  • Zum 1. Februar haben wir unsere Preise für Interdentalbürsten gesenkt. Damit erhalten Sie unsere Bürsten zur Zahnzwischenraumpflege in gewohnter Qualität kostengünstiger.

    Hier finden Sie Infos zum Produkt

  • Welche Größe muss es sein? Wer zum ersten Mal Interdentalbürsten benutzt, muss testen, welche Größen die richtigen für die eigenen Zahnzwischenräume sind. Deshalb schenken wir Ihnen einen Probierpack, der Interdentalbürsten in allen Größen enthält. Mit den acht verschiedenen Größen, die fa...

  • Pflegen Sie Ihre Zähne richtig? Finden Sie es hier mit dem großen Zahntest von Dr. Jens Thomsen zur Zahnprophylaxe heraus. Auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und jahrzehntelanger Erfahrungen hat Dr. Thomsen einen Test entwickelt, mit dem Sie Schritt für Schritt erfahren, welche ...

  • Ab sofort können Sie unsere Produkte auch direkt in unseren Geschäftsräumen kaufen. Wir freuen uns auf Sie!

    Bramfelder Str. 110A22305 Hamburg

    Mo. - Do. 9:00 - 17:00 UhrFr. 9:00 - 14:00 Uhr

  • Seit wenigen Tagen ist unsere neue Website online. Sie präsentiert sich in frischem Design und mit vielen neuen und verbesserten Funktionen. Wir haben erkannt, dass es aber nicht ausreicht, nur erstklassige Produkte zu entwickeln. Deshalb hat Dr. Thomsen für Sie die wichtigsten Informatio...

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1. Hamburger Prophylaxe Symposium

Prof. Per Axelsson
150 Zahnärzte und Dentalhygienikerinnern zu Gast
Prof. Per Axelsson im Gespräch
Gastgeber Dr. Jens Thomsen mit Prof. Per Axelsson
Oral-Prevent stellte neue und bewährte Produkte vor
Prod. Axelsson stellte die Frage, ob der Ersatz behandlungsfähiger Zähne durch Implante eine Fehlebehandlung sei.

Am 26. und 27. März fand unser 1. Hamburger Prophylaxe Symposium statt. Wir danken den 150 Teilnehmern für den regen Zuspruch. Die gute Resonanz auf diese Veranstaltung ist in Zeiten, in denen ästhetische Zahnmedizin und Implantate boomen, nicht selbstverständlich. Es ist ein Fingerzeig darauf, dass sich Prävention für den Patienten lohnt, da er seine Zähne ein Leben lang erhalten kann. Andererseits lohnt es sich auch für den Behandler, der sich als Dienstleister für Gesundheit versteht, prophylaktische Maßnahmen und regenerative Therapien in den Fokus zu rücken. Schließlich sind zufriedene Patienten treue Patienten.

Worum es ging

Es referierte der Prophylaxe-Pionier Prof. Per Axelsson, Schweden. Zum Auftakt widmete er sich der Pathogenese und Prävention von Plaque als wichtigstem ätiologischen Faktor für Karies, Parodontopathien und Periimplatitis. Besonderes Augenmerk im Hinblick auf die Eigenverantwortung der Patienten maß er der Erstellung von individuellen Risikoprofilen mit 30 ätiologischen und modifizierenden Faktoren bei. Gemeinsam mit dem Behandler erstellt, wären diese das wichtige Instrument für die Motivation zur bedarfsgerechten Selbstzahnpflege - vorausgesetzt sie würden dem Patienten erklärt und dieser wäre in häuslichen Plaquekontrollen eingewiesen. Anhand zahlreicher Studien verdeutlichte er den 150 Teilnehmern eindrucksvoll die Ergebnisse von Prophylaxemaßnahmen. Seine 30-jährige Langzeitstudie zu regelmäßigen Plaquekontrollen zeigt, dass innerhalb von 30 Jahren pro Patient weniger als ein Zahn verloren ging - obwohl die Probanden am Ende der Untersuchung zwischen 50 und 80 Jahre alt waren. 

Als weiteres wichtiges Thema rückte er Scaling-Methoden in den Fokus. Dabei gab er beim Deep-Scaling Küretten den Vorzug, da beim Ultraschall die haptische Kontrolle beim Entfernen von Konkrementen fehle und häufig der Zement beschädigt würde. An Fallbeispielen stellte er eigene Instrumente wie PER-IO-TOR-Aufsätze vor, die gegenüber anderen Verfahren weniger aggressiv seien. Wiederholtes Deep-Scaling sei darüber hinaus ein Rückschlag, da dieses durch regelmäßige PZR und bedarfsgerechte Selbstzahnpflege nicht wieder indiziert sein sollte. Kontrovers ging es beim Thema Implantate zu, da er die Tatsache verurteilte, dass viele Zahnärzte erkrankte Zähne durch Implantate ersetzen, selbst wenn diese erhaltungsfähig seien. Weltweit seien lediglich zwei Untersuchungen zur Qualität von Implantaten durchgeführt worden, die mit Periimplantitis-Raten zwischen 28 - 56 Prozent Behandler beunruhigen sollten. Laut Prof. Axelsson dauere es bei einem für Parodontopathien anfälligen Patienten unbehandelt 50 Jahre bis zum Zahnverlust. Bei einem durch Periimplantitis befallenem Implantat seien es nur 5 bis 10 Jahre bis zum Verlust. Statt Implantate, empfiehlt er regenerative Therapien, die er ebenfalls anhand von klinischen Beispielen vorstellte.